13.03.2026
Komplexität sichtbar machen: Architekturvisualisierungen von Volkswagen Immobilien.
Jan Harders erklärt, wie Volkswagen Immobilien Projekte im Konzern früh verständlich macht und Entscheidungen vorantreibt.
Wie nutzt Volkswagen Immobilien Architekturvisualisierungen, um Projekte im Konzern früh verständlich zu machen und Entscheidungen zu beschleunigen?
Je nach Zielsetzung nutzen wir unterschiedliche Arten von Visualisierungen. Bei baurechtlichen Themen sind einfache Volumenmodelle, die die Baumasse und die Geschossigkeit zeigen, häufig besser geeignet als fotorealistische Darstellungen, die beispielsweise schon Fassaden zeigen. Sonst entsteht schnell der Eindruck, die Planung sei viel weiter, als sie tatsächlich ist – das will man nicht immer. Zudem könnte man bereits über Details diskutieren, bevor sie überhaupt geplant wurden. Manchmal sind es aber gerade die Details, die eine Idee zum Leben erwecken und Begeisterung bei den Stakeholdern fördern.
Welche Vorteile haben unsere Auftraggeber aus dem Volkswagen Konzern, wenn Visualisierungen bereits in frühen Projektphasen eingesetzt werden?
Bilder sind immer hilfreich, wenn eine Idee kommuniziert werden soll. Wer liest schon gerne seitenlange Berichte, wenn er sich auch von einem visuellen Konzept inspirieren lassen kann?
Häufig sehen wir Bilder und Visualisierungen später in diversen fachlichen Präsentationen im Konzern wieder und fördern so die Wiedererkennbarkeit eines Vorhabens von Anfang an.
Wie gestaltet sich der Prozess bei VW Immobilien von der Anforderung bis zur fertigen Visualisierung? Welche Unterlagen werden gebraucht?
Die Datengrundlage ist entscheidend für den sich daraus ergebenden Aufwand. Oft ist die Bestandumgebung für die Identifikation eines Grundstücks wichtig. Wenn diese erst in 3D erzeugt werden muss, kann das schnell viel Zeit in Anspruch nehmen. Wir haben aber häufig gerade an den Werksstandorten schon in der Vergangenheit Projekte betreut und können die Daten wieder aufgreifen. Auch ist mit KI inzwischen viel möglich.
„Wir testen bereits Softwarelösungen, um den Aufwand zu reduzieren. Bei vorhandenen Gebäuden in den Werken können wir oft auf das HLS (Hallen-Layout-System) zurückgreifen und die Gebäudedaten aus dem System ziehen und weiterverarbeiten. Manchmal beginnen wir jedoch auch bei null, was entsprechend aufwendig ist.“
Welchen zeitlichen Vorlauf sollte man für eine Visualisierung in der Regel einplanen, welche Erfahrungswerte gibt es hier?
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es sehr stark von der Datengrundlage und dem Zielobjekt abhängig ist. Wir prüfen im ersten Schritt, welche Daten vorliegen, bevor wir eine Aufwandsschätzung abgeben. Zudem muss das Ziel klar sein. Die Erstellung eines voll möblierten Bürogebäudes dauert natürlich länger als die einer Volumenstudie mit vereinfachter Blockdarstellung. Wir können aber häufig auch innerhalb weniger Tage wertvolle Ergebnisse liefern, sofern die Priorisierung des Auftrags entsprechend sichergestellt ist.
Gibt es Projektbeispiele, wo Visualisierungen maßgeblich dazu beigetragen haben, interne Stakeholder, Kunden oder Behörden zu überzeugen?
Ein aktuelles und spannendes Projekt ist das PowerCo-Bürogebäude in Salzgitter. Wir haben verschiedene Gebäudeformen untersucht, visualisiert und Sonnenstandsimulationen durchgeführt. Anhand der Visualisierungen konnten wir alle Stakeholder für das jetzige Konzept überzeugen. Das entstehende Gebäude entspricht ziemlich genau der ursprünglichen Visualisierung, die wir als Inhouse-Entwicklung schon in den Gremien der Planungsmittelfreigabe vorgestellt hatten.
Welche Darstellungsformen werden für die Visualisierungen eingesetzt, beispielsweise Handskizzen, fotorealistische Renderings oder Filme?
Wir können unsere 3D-Modelle so gestalten, dass sie wie Handskizzen aussehen. Händisch zeichnen tun wir inzwischen allerdings nicht mehr. Wir haben bereits mehrere Filme zu verschiedenen Konzepten erzeugt. Die eingesetzte Software TwinMotion ermöglicht dies viel wirtschaftlicher als früher. Die Renderings entstehen praktisch in Echtzeit, bei Bedarf können sie in Photoshop noch etwas nachbearbeitet werden. Auch Filmclips können mit überschaubarem Zeitaufwand erstellt werden. Der Zusammenschnitt der Clips und die Anpassung mit Musik etc. sind am Ende dann aber durchaus noch einmal mit Aufwand verbunden. Dieser Teil macht aber auch am meisten Freude, wodurch die Motivation bei solchen Aufträgen entsprechend hoch ist, damit möglichst weitere folgen.
Wir freuen uns über Anfragen und stehen von Anfang an gerne beratend zur Seite.
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Volkswagen Immobilien. Mit Erfahrung für den Konzern.
Volkswagen Immobilien realisiert weltweit moderne Gewerbeimmobilien für den Volkswagen Konzern – von der Idee bis zur Übergabe. Als erfahrener Partner im Projekt- und Facility Management sowie im Miet- und Assetmanagement setzen wir vielseitige Bauvorhaben um, darunter Händlerbetriebe, Logistikflächen und innovative Spezialimmobilien.
