Frau mit Tablet an einer Heizung

#EINFACHERKLÄRT Energie sparen.

09.02.2022

Gewusst wie. Richtig heizen und Energie sparen.

In Privathaushalten wird die meiste Energie beim Heizen verbraucht – laut Statistischem Bundesamt satte 73 Prozent. Hier lohnt es sich also, genauer hinzuschauen: Wie kann ich energieeffizient heizen? Welche Temperatur ist für die unterschiedlichen Wohnräume ideal? Wie muss ich lüften, um ein angenehmes Raumklima zu erreichen und gleichzeitig möglichst kostensparend durch den Winter zu kommen? Und auch beim Stromverbrauch besteht eine Menge Einsparpotenzial. Wir zeigen, wie es geht.

Heizung sinnvoll einstellen.

Vor allem das Thema Heizen bereitet aktuell Kopfzerbrechen und es kursieren zahlreiche Geldspartipps. Aber welche Ratschläge machen Sinn und gefährden nicht die Gesundheit? Unsere klare Empfehlung lautet: Die Wohnung sollte auf mindestens 19 Grad beheizt werden, um Schimmelpilzbildung zu vermeiden. Elektronische Thermostate, die eine gradgenaue Temperatureinstellung ermöglichen, sind hierbei eine sinnvolle Anschaffung. Denn: Akuter Schimmelbefall kann sich stark auf die Gesundheit auswirken und beispielsweise allergische Reaktionen hervorrufen oder bestehende Atemwegserkrankungen verstärken.

Unterschiedlich temperierte Räume? Türen schließen.

Das Schlafzimmer wird meist nicht so stark geheizt wie beispielsweise das Wohnzimmer. Bleiben die Türen zwischen den unterschiedlich geheizten Räumen geöffnet, arbeitet die höher eingestellte Heizung unnötig weiter. Geschlossene Türen sparen auch hier wertvolle Energie und beugen der Schimmelbildung vor.

Regelmäßig lüften.

Ein mehrmaliger Luftaustausch pro Tag sorgt für ein gesundes Wohnklima. Dabei dürfen die Fenster nicht „auf Kipp“ stehen – ein echter Energiefresser – sondern müssen für einige Minuten komplett geöffnet werden. Wenn möglich: Querlüften – dies gilt als die effizienteste Methode.

Während dem Lüften sollte die Heizung zudreht werden – gerade im Winter wichtig, da bei den kalten Außentemperaturen sonst sehr viel Wärme unnötig nach draußen geleitet wird. Das Thermostatventil wird also idealerweise vor dem Öffnen der Fenster herunter- und nach dem Schließen wieder auf die gewünschte Stufe zurückgedreht.

Kurz duschen statt in Kosten baden.

Auch wenn ein heißes Bad bei kalten Temperaturen verlockend erscheint – in diesen Zeiten ist die Dusche, am besten in Kurzform, die erste Wahl. Denn: Weniger Zeit unter der Dusche ist mehr Geld im Portemonnaie – vor allem dann, wenn man warm statt heiß duscht. Täglich zu duschen ist übrigens nicht nötig und für Menschen mit empfindlicher Haut auch nicht empfehlenswert. Und fürs Händewaschen gilt: besser mit kaltem statt warmem Wasser. Ebenfalls gut für die Haushaltskasse ist ein Sparduschkopf, der den Wasserverbrauch um bis zu 50 % reduziert.

Haushalts- und Elektrogeräte: kühlen, spülen, sparen.

Wer viel und häufig schmutziges Geschirr ansammelt, möchte nicht auf die Spülmaschine verzichten. Das ist auch gar nicht sinnvoll, solange die Spülmaschine immer voll beladen ist und das Ökoprogramm sowie möglichst niedrige Temperaturen gewählt werden. Das ist auch bei der Waschmaschine der Schlüssel zu einer sauberen Sparleistung, mehr als 30 oder 40 Grad sind in den meisten Fällen nicht nötig. Danach kommt die Wäsche am besten auf Wäscheleine oder -ständer anstatt in den energieintensiven Trockner. Ist das Aufhängen draußen oder in dafür vorgesehenen Räumen nicht möglich: auf keinen Fall das Lüften vergessen!

Beim Kühlschrank entscheidet ebenfalls die richtige Einstellung: Ein Grad weniger bedeutet sechs Prozent mehr Stromverbrauch. Unter sieben Grad im Kühlschrank und minus 18 Grad im Gefrierfach sind übertrieben. Außerdem bitte regelmäßig abtauen und auf eine nicht zu hohe Umgebungstemperatur achten. Ein weiterer Stromfresser ist der Standby-Modus vieler Elektrogeräte. Wlan-Router, PC oder TV daher bei Nichtgebrauch ganz abschalten – entweder am Gerät selbst oder per regelbarer Steckerleiste.

Zusätzliche Maßnahmen mit Sofortwirkung:

  • Heizkörper freihalten: Um die Heizkraft nicht zu beeinträchtigen, dürfen Heizkörper nicht abgedeckt oder zugestellt werden. Möbel, Vorhänge etc. daher nicht direkt an/über die Heizung stellen bzw. hängen.
  • Heizkörper entlüften: „Gluckert“ die Heizung oder wird trotz aufgedrehtem Ventil nicht richtig warm? Ein Entlüften des betroffenen Heizkörpers sorgt für schnelle Abhilfe.
  • Treppe statt Aufzug: Nichts Schweres zu tragen und gut zu Fuß? Treppensteigen bringt schnelle Energiespareffekte und hält länger fit.

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