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Privatkunden

Heizen und Lüften

Die richtige und ausreichende Belüftung der Mieträume stellt neben einer zuverlässigen Dämmung der Immobilie den wichtigsten Faktor zur Verhinderung von Stockflecken und Schimmelbefall dar.

Falls Sie in Ihrer Wohnung Stockflecken, Schimmel oder ähnliches entdecken, setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbindung.  Wir haben zwei Spezialisten im Einsatz, die zu Ihnen in die Wohnung kommen und die Situation gründlich analysieren, und Lösungsmöglichkeiten suchen. Bitte sprechen Sie unseren Kundenservice bei Bedarf an.

Gleich am Anfang der wichtige „Badezimmertipp“: Nach dem Duschen oder Baden - egal bei welchem Wetter – sofort fünf Minuten lang das Fenster weit öffnen. So kann die Feuchtigkeit sofort nach draußen entweichen und hält sich nicht längerfristig im Raum.  Dieser Tipp funktioniert tatsächlich auch bei Regen!

Hier unsere generellen Tipps für Sie:

Lüften

  •     alle Räume abhängig von Funktion und Nutzung lüften
  •     nach Luftfeuchte und Geruchsbelastung lüften
  •     beim Stoßlüften an Innentüren denken
  •     ständig angekippte Fenster vermeiden
  •     Wäsche nicht in der Wohnung trocknen

 
Heizen

  •     alle Räume ausreichend heizen
  •     Türen zu weniger beheizten Räumen schließen
  •     Heizkörper bei geöffnetem Fenster abschalten
  •     Heizung nachts drosseln

 
Einrichten

  •     Möbel nicht zu dicht an die Außenwand stellen
  •     Vorhänge und Wandverkleidungen „hinterlüften“
  •     Anzahl der Zimmerpflanzen beschränken
  •     nur trockene Raumluft zusätzlich befeuchte

 

Und hier noch der physikalische Teil:

Der menschliche Körper verliert in der Nacht bis zu einem Liter Wasser. Allein durch das Bewohnen erhöht sich somit bereits die „relative Luftfeuchtigkeit“ in den Räumen. Diese Feuchtigkeit kann bei den modernen, sehr dichten Fenstern fast nicht mehr von selbst aus der Wohnung entweichen. Und so schlägt sie sich ohne ausreichendes Lüften an den Wänden nieder.

Die Raumlüftung dient nicht nur dem Ersatz von verbrauchter Luft durch frische, sondern in starkem Maße auch der Abführung dampfförmigen Wassers, dessen Menge je nach Wohnungsgröße und Nutzungsintensität durchaus über 10 Liter pro Tag betragen kann.

Ein einmaliges, gegebenenfalls etwas längeres tägliches Lüften genügt bei heutigen modernen Fenstern im Allgemeinen nicht mehr. Energie ist teuer und wer will schon ständig seine Heizenergie nach draußen lüften? Viel effektiver dagegen ist es, einige Male am Tag „Durchzug“ durch weites Öffnen der Fenster zu schaffen. Mit z. B. fünf Minuten Durchzug ist die meiste Feuchtigkeit „weggelüftet“, die Heizenergie bleibt aber in den erwärmten Wänden. Bereits wenige Minuten nach dem Lüften ist die Raumluft so wieder angenehm warm und vor allem für Ihre Gesundheit auch deutlich „trockener“. Größter Energieverschwender ist die so genannte permanente „Kipplüftung“.